Winterwandern in Davos
Nicht jeder will auf Ski – und muss auch nicht. Auf rund 156 präparierten Kilometern (111 in Davos, 45 in Klosters) führt der Winter dich zu Fuß dahin, wo die Piste nie hinkommt: stille Seitentäler, Panoramaterrassen, verschneite Walserdörfli.
Die schönsten Winterwanderwege
Vom Panorama-Aushängeschild bis zum flachen Talspaziergang.
Das Aushängeschild: der Panoramaweg hoch über dem Tal auf 2.200 bis 2.300 m, mit Blick über die halbe Landschaft. Rauf mit der Parsennbahn, Einkehr in der Parsennhütte inklusive.
Auf den Spuren des „Zauberbergs“: von der Schatzalp hinauf zum Strelapass, mit Aussichtsterrasse und Apfelstrudel-Pause. Der steile Aufstieg lohnt jeden Höhenmeter.
Zwei Längen, ein Panorama: die kurze flache Runde oder der lange Weg zum Hüreli (2.444 m) mit der „spektakulärsten Aussicht auf Davos“. Ruhig, weil Pischa nie überlaufen ist.
Der Klassiker ohne Bergbahn: der Höhenweg über den Dächern von Davos, kinderwagentauglich, mit Blick aufs Jakobshorn. Perfekt für den entspannten Spaziergang.
Zwei stille Seitentäler zum Hineinspazieren: das lange Dischmatal Richtung Dürrboden und das Sertigtal mit seinem berühmten Bergkirchlein. Beide bequem mit dem Bus erreichbar.
Der Klosterser Familien-Klassiker ab Monbiel: flach, kinderwagentauglich – und zurück geht es, wenn du magst, mit der Pferdekutsche.
Markierte Schneeschuhtrails
Kein Wildnis-Abenteuer: die Trails sind pink markiert und gesichert – vier im Davoser Talboden, zwei in Klosters. Alle Routen mit Details führt der Schneeschuh-Guide.
Der längste Talboden-Trail, von Davos Platz nach Glaris – schön lang, gut mit dem ÖV erreichbar, ideal für den ersten richtigen Schneeschuh-Tag.
Aussichtsreiche Rundtour durch den Arelenwald ab Davos Wolfgang. Vor dem Start kurz den Wegbericht checken – der Trail ist zeitweise gesperrt.
Die kurzen, einfachen Einstiegsrunden im Talboden – perfekt zum Reinschnuppern, ohne Bahn und ohne großen Aufstieg.
Der längste markierte Schneeschuhtrail der Region – für alle, die einen ganzen Wintertag auf den Schneeschuhen verbringen wollen.
Für Ambitionierte: die geführte Gipfeltour zum Rossboden auf über 2.600 m, rund drei Stunden. Rauf mit der Jakobshornbahn, runter durch den Tiefschnee.
Gut zu wissen
Schneeschuhe, Stöcke und LVS-Geräte gibt es in Davos zu leihen, und für Einsteiger lohnen die geführten Touren – gerade abseits der markierten Routen. Wichtig überall: Wildruhezonen respektieren, im Wald auf den Wegen bleiben, Waldränder und schneefreie Flächen meiden und Hunde anleinen (mehr unter Davos mit Hund). Ob ein Weg offen und geräumt ist, steht im Live-Bericht; die passende Einkehr findest du in der Hüttenübersicht.

- — Grödel oder Spikes für eisige Passagen
- — Warme, wasserdichte Schuhe – keine Turnschuhe
- — Thermosflasche: heißer Tee macht die Rast auf 2.000 m erst rund
Häufige Fragen
Wie viele Kilometer Winterwanderwege hat Davos?
Braucht man für die Schneeschuhtrails Erfahrung?
Welcher Winterwanderweg hat das beste Panorama?
Muss ich auf Wildruhezonen achten?
Gibt es Wege ohne Bergbahn?
Stand: Juli 2026 · Angaben ohne Gewähr – einzelne Weg- und Höhenmeter stammen teils aus Wanderportalen und schwanken je Variante; Betrieb und Sperrungen bitte im Wegbericht auf davos.ch prüfen. Der Flüela-Weg ist kein präparierter Winterwanderweg.