
Wandern im Sommer
Wandern in Davos
Über 700 Kilometer markierte Wege, fünf Seitentäler und Bergbahnen, die dir den Aufstieg schenken: Davos ist ein Wanderrevier für jedes Level. Hier sind acht Touren mit ehrlichen Zahlen – vom flachen Seerundweg bis zum leichten Dreitausender.
Das Schöne am Wandern in Davos: Du entscheidest, wie hart es wird. Die Bergbahnen bringen dich bequem nach oben, sodass viele Panoramawege zur reinen Genuss-Abfahrt zu Fuß werden. Und wer es ruhig mag, findet in den Seitentälern Sertig, Dischma und Flüela eine Stille, die es an den Pisten im Winter nie gibt. Alle Angaben sind Richtwerte – je nach genauer Route variieren km und Höhenmeter leicht.

Acht Touren für jedes Level
Davosersee-Rundweg
Flacher Uferweg, kinderwagen- und rollstuhltauglich. Ab Davos Wolfgang (RhB-Halt am See) oder Davos Dorf. Seespiegelung, Seehorn-Blick, im Sommer Bademöglichkeit.
Sertigtal: Sertig Dörfli & Wasserfall
Mit Bus ab Davos Platz erreichbar. Historisches Walserdorf auf 1.861 m mit Bergkirchli, dazu der Ducan-Wasserfall. Sehr ruhiges Seitental.
Dischmatal: Teufi–Dürrboden
Davos' längstes Seitental, fast eben entlang des Dischmabachs. Bus bis Dürrboden, zurück ebenfalls per Bus. Weite Alpwiesen, ideal für Familien.
Jöriseen (ab Flüelapass)
Rundtour zu den türkisblauen Gletscherseen – eine der spektakulärsten Touren der Region. Start an der Bushaltestelle am Flüelapass. Begehbar etwa Juli–Oktober.
Schatzalp–Strela
Mit der Standseilbahn ab Davos Platz aufs „Zauberberg“-Plateau, dann zur Strela Alp. Botanischer Garten Alpinum, Panorama, gut mit Bergrestaurant kombinierbar.
Parsenn-Höhenweg
Parsennbahn hoch zum Weissfluhjoch (2.663 m), dann bequem den Panoramaweg entlang der Höhenlinie. Rundumblick, wenig Aufstieg – auch für Familien.
Grünsee
Bergsee auf rund 2.110 m in grüner Hügellandschaft, im Sommer zum Baden. Erreichbar per Bahn (Weissfluhjoch) oder zu Fuß aus dem Sertig.
Flüela Schwarzhorn
Einer der am leichtesten zugänglichen Dreitausender der Alpen. Start am Flüelapass, gute Markierung, Rundblick von den Walliser bis zu den Ostalpen. Trittsicherheit nötig.
Lass die Bahn den Aufstieg machen. Bei Parsenn, Schatzalp, Jakobshorn und Rinerhorn bringst du dich per Bergbahn nach oben und wanderst überwiegend bergab oder auf der Höhe. So werden auch anspruchsvolle Panoramen zur Halbtagestour. Die Sommer-Fahrpläne stehen bei den Bergbahnen.
Gut zu wissen
- Beste Zeit: etwa Ende Juni bis Anfang Oktober; hochalpine Touren (Jöriseen, Schwarzhorn) erst ab Juli sicher schneefrei.
- Anreise ohne Auto: die meisten Startpunkte erreichst du mit Ortsbus und Postauto – mit der Gästekarte oft gratis.
- Schwierigkeit: T1/T2 sind einfache Wanderwege, ab T3 brauchst du Trittsicherheit und Bergerfahrung.
- Ausrüstung: feste Schuhe, Wetterschutz, genug Wasser – das Hochgebirge wechselt die Laune schnell.
Feste Schuhe sind die halbe Tour: Für die T2/T3-Wege brauchst du knöchelhohe Wanderschuhe mit griffiger Sohle – Turnschuhe reichen nur für den Seerundweg.
Wanderschuhe →WerbungPackliste →- — Eingelaufene Wanderschuhe mit Profil – die Wege sind steiniger als sie aussehen
- — Regenjacke: Bergwetter dreht schnell
- — Rucksack 20–30 Liter mit Sonnenschutz und 1,5 l Wasser
Routen und Kennzahlen recherchiert (davos.ch, SchweizMobil, Wanderportale). km, Höhenmeter und Gehzeiten variieren je nach exakter Streckenführung – vor Ort Karte/Wegweiser und aktuelle Bedingungen beachten.